MetaCheck aus Sicht eines Physio- therapeuten

Marc Elis, 32 Physiotherapeut aus Graz

Ich habe über Erzählungen einiger meiner Patienten von der Existenz des MetaChecks gehört. Neugierig und etwas skeptisch habe ich anschließend begonnen im Internet über diesen Test zu recherchieren und habe erfahren, dass er (unter anderem) direkt in Graz angeboten wird. Mir gefiel die Idee, dass dies kein klassischer Diätplan ist, in dem alle Personen über einen Kamm geschert werden und sich an die gleichen Empfehlungen halten sollten. Nein, hier bekommt jeder seinen eigenen Plan, der ganz an die Bedürfnisse des eigenen Körpers angepasst wird.
Aus meiner bisherigen Erfahrung als Physiotherapeut weiß ich, dass es zwar standardisierte Behandlungsmethoden für verschiedenen körperliche Probleme gibt, ich diese aber immer individuell an meine Patienten anpassen muss. Die exakt gleiche Behandlung für zwei verschiedene Patienten mit der gleichen Diagnose ist praktisch unmöglich (Intensität; Wiederholungen; Dauer sowie die unterschiedlichen Techniken und Griffe; ...). Genau das gleiche Prinzip vertritt in meinen Augen der MetaCheck, nur eben bezogen auf Ernährung und Sport. Das Ergebnis des MetaChecks hat mich nicht sehr überrascht. Ich bin Typ Gamma mit dem Sporttyp Schnellkraft.

Das heißt, dass ich möglichst viele Kohlenhydrate essen soll, dafür weniger Eiweiß und Fett.
Da ich in meiner Freizeit viele Stunden am Rennrad verbringe habe ich immer sehr kohlenhydratreich gegessen. Aber mir ist immer wieder aufgefallen, dass Kollegen beim Sport mit einer stark kohlenhyratlastigen Ernährung nicht so gut zurechtkommen. Früher habe ich das immer auf die langjährig gleich trainierten Sportarten wie Kraft oder Ausdauer zurückgeführt, wobei sich die Muskelfasern an eine bestimmte Belastung adaptieren können und die Sportler eher für Kraft bzw. Ausdauersport geeignet sind. Nie aber auf die falsche Ernährung. Allerdings habe ich an mir selbst gemerkt, dass ich nach großen Veranstaltung mit viel Fleisch auf dem Teller keine so guten Leistungen am Rad hatte. Ich war nicht so schnell unterwegs wie gewohnt und meine Beine fühlten sich schwerer an.

Nach dem MetaCheck habe ich nun begonnen auf die Zufuhr von mehr Kohlenhydraten zu achten, und mich bewusst eher an Beilagen als an Fleisch gehalten. Seit dieser Umstellung habe ich auf dem Rad eindeutig bessere Leistungen.

Während meiner Arbeit hatte ich schon viele Gespräche mit verzweifelten Patienten, die schon etliche Abnehmmethoden probiert hatten. Nur leider immer ohne langfristigen Erfolg. So wie in der Physiotherapie funktionieren eben auch beim Abnehmen und Gewicht halten nicht immer die Standardmethoden. Schon gar keine 4 Wochen Pläne, nach deren Durchführung man wieder in sein altes (oft völlig falsches) Ernährungsmuster kippt. Meiner Meinung nach ist der MetaCheck genau für solche Personen geeignet, die sich nicht sicher sind, was ihrem Körper wirklich guttut. Das Ergebnis weist einem genau die Richtung für einen persönlichen langfristigen Erfolg in einem gesunden und normalgewichtigen Körper. Ich kann den MetaCheck nur allen empfehlen, die sich oft nach „falschen Diäten“ unsicher sind was ihnen gut tut aber auf gesunde und entspannte Weise langfristig zu ihrem Wunschgewicht kommen möchten.

Nina Hoppe